Professionalität und Zusammenarbeit

Bildungsprozesse von Kindern zu bef√∂rdern, verlangt vor allem, sich selbst als wissensdurstige, entwicklungsbereite und -f√§hige p√§dagogische Fachkraft zu verstehen. Sowohl in der Grundschule als auch im Hort werden P√§dagoginnen und P√§dagogen ben√∂tigt, die √ľber professionelles Wissen und Handlungskompetenz verf√ľgen und beides im Prozess des lebenslangen Lernens
aktualisieren. Zugleich sind die Fachkräfte in Grundschule und Hort wesentliche Akteure bei der Weiterentwicklung des institutionellen Rahmens von Bildung. Sie tragen dazu bei, die pädagogische Qualität der eigenen Einrichtung kontinuierlich zu sichern und zu verbessern.
Professionalit√§t schlie√üt aus, eigene Bef√ľrchtungen oder Abneigungen auf andere zu √ľbertragen, und schlie√üt ein, mit weiteren Akteuren, zum Beispiel in der Kommune, zusammen zu arbeiten.

Moderatoren: Ulrike Klevenz, Detlef Diskowski, Susanne Scheib, rogerprott, Anna K. Ohm, Bettina Stobbe

ClaudiaSchiefelbein
Beiträge: 9
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Professionalität und Zusammenarbeit

Beitragvon ClaudiaSchiefelbein » 31.05.2016, 11:51

Zu Professionalit√§t z√§hlt aus unserer Sicht auch, dass die enge Zusammenarbeit eine Selbstverst√§ndlichkeit und gelebte Praxis mit Vorbildwirkung unter den Leitungskr√§ften ist. Insofern w√§re es hilfreich, eine St√§rkung von Leitung vorzunehmen, die u.a. die Kontrolle von (Kooperations-)Vereinbarungen, die Identifikation von Entwicklungspotenzialen bei der √úbergangsgestaltung und eine Feedbackfunktion √ľbernimmt.

Erfreulich wäre ebenfalls darauf aufmerksam zu machen, dass auch die sog. "unauffälligen Kinder" nicht aus dem Blick geraten. Die "Rockzipfel-Kinder" und auch die "Lauten" sind präsent und oft Gegenstand des informellen Austauschs. Auch das heißt aus unserer Sicht Professionalität. Inwieweit es an dieser Stelle zu platzieren ist, sei dahingestellt - wir haben es zumindest in diesem Zusammenhang diskutiert...

W√ľnschenswert w√§re auch, noch etwas ausf√ľhrlicher deutlich zu machen, wodurch sich eine "gute / enge Zusammenarbeit" auszeichnet. In Q6 finden sich Voraussetzungen f√ľr ein partnerschaftliches Zusammenwirken, aber was wird unter Zusammenarbeit im Kontext der √úbergangsgestaltungen verstanden? Wo wollen wir hin? Oder sollen dies die Akteure f√ľr sich selbst (z.B. in der Leitidee) entwickeln? Wenn ja, dann k√∂nnte dies so deutlich gemacht werden? Eine Hilfestellung / Anregung jedoch w√§re so oder so w√ľnschenswert.

Claudia Schiefelbein (f√ľr die AG Horte des AWO Landesverband Brandenburg e.V.)

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