Rolle der HortfachkrÀfte

Das Gelingen der tĂ€glichen ÜbergĂ€nge zwischen Hort und Grundschule ist fĂŒr die Bildungsbiografie der Kinder von großer Bedeutung und ein Anliegen dieses Orientierungsrahmens. Von gelingenden tĂ€glichen ÜbergĂ€ngen kann dann gesprochen werden, wenn ein Kind sich in Grundschule und Hort wohlfĂŒhlt, wenn es die gestellten Anforderungen bewĂ€ltigen und die Bildungsangebote fĂŒr sich
nutzen kann.
Den Kindern gelungene tĂ€gliche ÜbergĂ€nge zu ermöglichen, wird hier als eine gemeinsame Aufgabe von Horten und Grundschulen dargestellt, an der auch die Kinder und ihre Eltern beteiligt sind. Von LehrkrĂ€ften und sozialpĂ€dagogischen FachkrĂ€ften verlangt die Aufgabe ein gemeinsames Gestalten auf Augenhöhe unter Achtung der Erfahrungen wie auch der Entwicklungsaufgaben von Kindern,
damit Bildungsprozesse anschlussfĂ€hig werden. Das Gestalten der ÜbergĂ€nge vollzieht sich auf der planerisch-konzeptionellen, der organisatorisch-koordinierenden und der Umsetzungsebene.

Moderatoren: Detlef Diskowski, Susanne Scheib, rogerprott, Ulrike Klevenz, Anna K. Ohm, Bettina Stobbe

ClaudiaSchiefelbein
BeitrÀge: 9
Registriert: 31.05.2016, 08:32

Rolle der HortfachkrÀfte

Beitragvon ClaudiaSchiefelbein » 31.05.2016, 10:34

Im letzten Absatz zu Q1 wird noch einmal die Rolle der HortfachkrĂ€fte "parteiisch fĂŒr die Belange jedes Kindes" betont. Dies ist sehr zu begrĂŒĂŸen und wichtig fĂŒr das gegenseitige VerstĂ€ndnis und die StĂ€rkung der eigenen Rolle. Zugleich möchten wir anregen, vielmehr den Begriff des "anwaltlichen Agierens / Handelns" zu verwenden. "Parteiisch" assoziiert, dass die FachkrĂ€fte andere Bedingungen, wie z.B. Ziele oder Auftrag der Bildungseinrichtung Schule, unberĂŒcksichtigt lassen.

DarĂŒber hinaus werden auf S. 7 Anregungen fĂŒr Aspekte der Konzeptionierung der Zusammenarbeit / Leitidee gegeben. Hier erscheint es dennoch wĂŒnschenswert festzuhalten, dass der Austausch zu Fragestellungen im Laufe der Zusammenarbeit regelmĂ€ĂŸig erfolgt und gemeinsam reflektiert, ergĂ€nzt, revidiert und/oder konkretisiert werden sollte. Nur durch regelmĂ€ĂŸige, institutionalisierte Austausche lassen sich Übergangsgestaltungen stetig fortentwickeln und zugleich einen gewisser Grad der Verbindlichkeit herstellen.

Claudia Schiefelbein (fĂŒr die AG Horte des AWO Landesverband Brandenburg e.V.)

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